März 8, 2026

Gesundheitssprechstunde in Langendreer:

Kooperation für eine wohnortnahe Versorgung

In Langendreer startet eine neue Gesundheitssprechstunde als gemeinsames Angebot der Familien- und Krankenpflege Bochum, von Bochum Gesund und Solidarisch (BoGeSo) und dem LutherLAB Langendreer. Ziel der Kooperation ist es, niedrigschwellige Gesprächs- und Beratungsangebote rund um Gesundheit direkt im Stadtteil zugänglich zu machen.

Die Gesundheitssprechstunde richtet sich an alle Menschen aus dem Bochumer Osten, die Fragen zu gesundheitlichen Themen haben, Orientierung im Versorgungssystem suchen oder einfach ein offenes Ohr brauchen. Dabei steht ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit im Mittelpunkt: Gesundheit ist mehr als medizinische Behandlung – sie wird auch durch Lebensbedingungen, soziale Faktoren und das Umfeld geprägt.

BoGeSo engagiert sich als gemeinnütziger Verein aus Langendreer seit geraumer Zeit für eine Gesundheitsversorgung, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen im Stadtteil orientiert. Vor dem Hintergrund grundlegender Veränderungen im Gesundheitswesen – etwa dem bevorstehenden Ruhestand vieler Hausärztinnen und Hausärzte, der Verlagerung von Leistungen in den ambulanten Bereich und der zunehmenden Bedeutung profitorientierter Versorgungsstrukturen – gewinnt eine wohnortnahe, patientenorientierte und solidarische Versorgung zunehmend an Bedeutung.

Die Kooperation verbindet praktische Erfahrung in der Pflege, sozialräumliche Arbeit und bürgerschaftliches Engagement:

  • Die Familien- und Krankenpflege Bochum bringt ihre Expertise in der Versorgung und Beratung ein.
  • BoGeSo setzt sich für kommunale Gesundheitsplanung, öffentliche Veranstaltungen zu Gesundheitsthemen und die Entwicklung solidarischer Versorgungsstrukturen ein.
  • Das LutherLAB Langendreer stellt als lokaler Begegnungs- und Projektort den Raum für Austausch und niedrigschwellige Angebote bereit.

Die Gesundheitssprechstunde versteht sich ausdrücklich als ergänzendes Angebot – offen, kostenfrei und ohne bürokratische Hürden. Sie soll den Zugang zu Informationen erleichtern, Gespräche ermöglichen und langfristig zu einer stärkeren Vernetzung im Stadtteil beitragen.

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